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DESCRIPTION:\nUntertitel: Riverisstraße, Trier, Juli 2014\n \nDas NS-Regime hatte sich 
 auch die überlieferten rassistischen und sozialen Ressentiments gegen Sinti
  und Roma zu eigen gemacht und führte die gängige Politik gegen die Minderh
 eit so lange weiter, bis die Ausgrenzung im Völkermord mündete. Auch dieser
  Genozid wurde so systematisch wie der Judenmord geplant und ausgeführt. Ab
 er er drang erst spät ins Gedächtnis der Nation, weil die Mehrheit der Deut
 schen lange Zeit einig war, dass das Schicksal der „Zigeuner“ von anderen I
 ntentionen bestimmt gewesen sei. Nicht Rassenhass, sondern Kriminalpräventi
 on sei die Absicht der Nationalsozialisten gewesen, und die Leiden hätten S
 inti und Roma weniger verspürt als andere Opfer.\n \nDie Leiden der verfolg
 ten und deportierten Sinti und Roma waren mit dem Ende des NS-Regimes nicht
  beendet. Die Diskriminierung dauerte mindestens bis in die 1970er Jahre. V
 om Genozid wollten Politiker, Behörden, Gutachter, Mitbürger nichts wissen.
  Erst spät, für viele zu spät, gaben Gerichte den Klagen von Sinti und Roma
  auf Entschädigung  statt. Und noch viel später sind sie in die Gedenkkultu
 r der Nachgeborenen aufgenommen worden. Aber des Unrechts, das der Minderhe
 it geschehen ist, sind wir uns immer noch nicht genügend bewusst, das lehre
 n die anhaltenden Vorurteile und die Ängste der Mehrheit gegenüber Sinti un
 d Roma in der Gegenwart.\n \n \nReferent: Prof. Wolfgang Benz, TU Berlin, Z
 entrum für AntisemitismusforschungDas NS-Regime hatte sich auch die überlie
 ferten rassistischen und sozialen Ressentiments gegen Sinti und Roma zu eig
 en gemacht und führte die gängige Politik gegen die Minderheit so lange wei
 ter, bis die Ausgrenzung im Völkermord mündete. Auch dieser Genozid wurde s
 o systematisch wie der Judenmord geplant und ausgeführt. Aber er drang erst
  spät ins Gedächtnis der Nation, weil die Mehrheit der Deutschen lange Zeit
  einig war, dass das Schicksal der „Zigeuner“ von anderen Intentionen besti
 mmt gewesen sei. Nicht Rassenhass, sondern Kriminalprävention sei die Absic
 ht der Nationalsozialisten gewesen, und die Leiden hätten Sinti und Roma we
 niger verspürt als andere Opfer.\n \nDie Leiden der verfolgten und deportie
 rten Sinti und Roma waren mit dem Ende des NS-Regimes nicht beendet. Die Di
 skriminierung dauerte mindestens bis in die 1970er Jahre. Vom Genozid wollt
 en Politiker, Behörden, Gutachter, Mitbürger nichts wissen. Erst spät, für 
 viele zu spät, gaben Gerichte den Klagen von Sinti und Roma auf Entschädigu
 ng  statt. Und noch viel später sind sie in die Gedenkkultur der Nachgebore
 nen aufgenommen worden. Aber des Unrechts, das der Minderheit geschehen ist
 , sind wir uns immer noch nicht genügend bewusst, das lehren die anhaltende
 n Vorurteile und die Ängste der Mehrheit gegenüber Sinti und Roma in der Ge
 genwart.\n \nReferent: Prof. Wolfgang Benz, TU Berlin, Zentrum für Antisemi
 tismusforschung\n \nInformationen zur gesamten Veranstaltung am 27. Januar 
 hier (index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=102:reihe-zum-27
 -januar-2015&amp;catid=2:uncategorised).\n This event was imported from: ht
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 n></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12pt;">Das NS-Regime hat
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 en Sinti und Roma zu eigen gemacht und führte die gängige Politik gegen die
  Minderheit so lange weiter, bis die Ausgrenzung im Völkermord mündete. Auc
 h dieser Genozid wurde so systematisch wie der Judenmord geplant und ausgef
 ührt. Aber er drang erst spät ins Gedächtnis der Nation, weil die Mehrheit 
 der Deutschen lange Zeit einig war, dass das Schicksal der „Zigeuner“ von a
 nderen Intentionen bestimmt gewesen sei. Nicht Rassenhass, sondern Kriminal
 prävention sei die Absicht der Nationalsozialisten gewesen, und die Leiden 
 hätten Sinti und Roma weniger verspürt als andere Opfer.</span></p><p class
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 "><span style="font-size: 12.0pt;">Die Leiden der verfolgten und deportiert
 en Sinti und Roma waren mit dem Ende des NS-Regimes nicht beendet. Die Disk
 riminierung dauerte mindestens bis in die 1970er Jahre. Vom Genozid wollten
  Politiker, Behörden, Gutachter, Mitbürger nichts wissen. Erst spät, für vi
 ele zu spät, gaben Gerichte den Klagen von Sinti und Roma auf Entschädigung
   statt. Und noch viel später sind sie in die Gedenkkultur der Nachgeborene
 n aufgenommen worden. Aber des Unrechts, das der Minderheit geschehen ist, 
 sind wir uns immer noch nicht genügend bewusst, das lehren die anhaltenden 
 Vorurteile und die Ängste der Mehrheit gegenüber Sinti und Roma in der Gege
 nwart.</span></p><p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt;"> </s
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 ent: Prof. Wolfgang Benz, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung</s
 pan><span style="font-size: 12pt;">Das NS-Regime hatte sich auch die überli
 eferten rassistischen und sozialen Ressentiments gegen Sinti und Roma zu ei
 gen gemacht und führte die gängige Politik gegen die Minderheit so lange we
 iter, bis die Ausgrenzung im Völkermord mündete. Auch dieser Genozid wurde 
 so systematisch wie der Judenmord geplant und ausgeführt. Aber er drang ers
 t spät ins Gedächtnis der Nation, weil die Mehrheit der Deutschen lange Zei
 t einig war, dass das Schicksal der „Zigeuner“ von anderen Intentionen best
 immt gewesen sei. Nicht Rassenhass, sondern Kriminalprävention sei die Absi
 cht der Nationalsozialisten gewesen, und die Leiden hätten Sinti und Roma w
 eniger verspürt als andere Opfer.</span></p><p class="MsoNormal"><span styl
 e="font-size: 12pt;"> </span></p><p class="MsoNormal"><span style="font-siz
 e: 12.0pt;">Die Leiden der verfolgten und deportierten Sinti und Roma waren
  mit dem Ende des NS-Regimes nicht beendet. Die Diskriminierung dauerte min
 destens bis in die 1970er Jahre. Vom Genozid wollten Politiker, Behörden, G
 utachter, Mitbürger nichts wissen. Erst spät, für viele zu spät, gaben Geri
 chte den Klagen von Sinti und Roma auf Entschädigung  statt. Und noch viel 
 später sind sie in die Gedenkkultur der Nachgeborenen aufgenommen worden. A
 ber des Unrechts, das der Minderheit geschehen ist, sind wir uns immer noch
  nicht genügend bewusst, das lehren die anhaltenden Vorurteile und die Ängs
 te der Mehrheit gegenüber Sinti und Roma in der Gegenwart.</span></p><p cla
 ss="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt;"> </span></p><p class="MsoNo
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 pan style="font-size: 12.0pt;"> </span></p><p class="MsoNormal"><span style
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